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Spanisch in der kaufmännischen Berufsausbildung
Nach dem Englischen ist Spanisch mittlerweile zur zweitwichtigsten Handelssprache weltweit geworden. In 22 Ländern in Europa und Lateinamerika wird von mehr als 400 Millionen Menschen Spanisch gesprochen. Für Deutschland als Exportweltmeister ist dies von besonderer Bedeutung. Aber auch im Tourismus und bei den direkten Investitionen deutscher Unternehmen in Spanien spielt diese Sprache für viele Unternehmen eine wichtige Rolle. Allein bei der deutschen Außenhandelskammer in Madrid sind mehr als 1000 in Spanien tätige deutsche Unternehmen registriert, darunter auch zahlreiche Berliner Unternehmen wie Siemens, Bayer Health Care / Schering, Axel-Springer-Verlag, Air Berlin, u.a.
Nicht überraschend hat daher auch in der kaufmännischen Berufsausbildung Spanisch als Zweitsprache ständig an Bedeutung gewonnen. Am OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung wird Spanisch mittlerweile in allen Abteilungen angeboten.
Spanien.Intensiv: Unterstützung durch Leonardo da Vinci
Wer nach abgeschlossener Berufsausbildung seine Spanien-Kenntnisse vertiefen möchte, kann sich ab September 2008 im Projekt a.España einschreiben (Anmeldeformulare in Raum 1.2.11 erhältlich). Bei hinreichender Bewerberzahl wird dann über das EU-Bildungsprogramm Leonardo da Vinci eine Förderung für die angehenden Praktikanten beantragt. In Zusammenarbeit mit der deutschen Außenhandelkammer Madrid könnten bei Bewilligung der Fördermittel erstmals ab September 2009 Kaufleute für Bürokommunikation und auch Absolventen ähnlicher beruflicher Bildungsgänge an den Praktika in Madrid teilnehmen. Sie erhalten dadurch die Chance, eine sprachliche, fachliche und interkulturelle Zusatzqualifikation durch ein viermonatiges Praktikum in Madrid zu erwerben. Voraussetzung dafür sind hinreichende Spanisch-Vorkenntnisse. Diese können am OSZ durch die erfolgreiche Teilnahme am Spanisch-Unterricht erlangt werden oder auch andernorts (z. B. an früher besuchten Schulen oder an einer Volkshochschule) erworben worden sein.
trainee.IN.europe bereitet den Einstieg in Madrid vor
Wer an den ersten Praktika ab September 2009 in Madrid teilnehmen möchte, muss sich bis Ende Oktober 2008 bei trainee.IN.europe (z. Hd. Herrn Schnepel, Raum 1.2.11) registriert haben. Bei hinreichender Teilnehmerzahl beantragt trainee.IN.europe für 2009 bei der Nationalen Leonardo Agentur in Bonn die Förderung der Praktika aus Mitteln von Leonardo da Vinci. Die Stipendien betragen 2008 rund 700.-€ monatlich und dürften auch 2009 etwa in dieser Höhe liegen. Einige Unternehmen und Einrichtungen in Madrid zahlen darüber hinaus eine kleine Praktikumszulage.
Außerdem können Teilnehmer nach abgeschlossener Berufsausbildung in Berlin eine Förderung aus ALG II beantragen. Damit sollte der Aufenthalt in Spanien hinreichend finanzierbar sein
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