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Wowereit bei ProPolska
Manche wollten es nicht glauben. Aber – so der Regierende Bürgermeister von Berlin – „wenn man mich einlädt, darf man sich nicht wundern, wenn ich auch komme". Natürlich waren wir im ProPolska-Team hoch erfreut über diese Möglichkeit, unsere Arbeit vorzustellen. Und so trafen sich am 28. Oktober 2004 im OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung in Berlin-Lichterfelde all jene, die ProPolska in den letzten drei Jahren aufgebaut, begleitet und gefördert haben.
Neben dem Regierenden Bürgermeister war mit dem Ministerialdirigent Kremer ein hochrangiger Vertreter aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zu Gast. Die polnische Botschaft war durch den Leiter der Kulturabteilung, Herr Dr. Rydel, vertreten.
Herr Wowereit unterstrich in seiner Grußbotschaft nachdrücklich die Bedeutung der Intensivierung der Beziehungen zu Polen. ProPolska erfülle dabei ganz praktisch mit Leben, was in beiden Ländern politisch gewollt sei. Die Begegnung von jungen Menschen - gerade auch im beruflichen Alltag - der Abbau von Vorurteilen und die Vertiefung ihrer fachlichen Kompetenz seien wichtig und schafften neue Möglichkeiten, insbesondere nach der EU-Osterweiterung. Allerdings dürfe dies keine Einbahnstraße bleiben. Deshalb wird sich der Bürgermeister bei seinem Warschauer Amtskollegen dafür einsetzen, dass künftig Auszubildende aus den Rathäusern wechselseitig einen Teil ihrer Ausbildung in der Partnerstadt verbringen.
Darüber hinaus empfahl der Regierende Bürgermeister für die weitere Entwicklung nachdrücklich auch die Beziehungen in die skandinavischen und baltischen Länder, zur Partnerstadt Moskau und in die Türkei auszubauen.
Im Gespräch mit den ProPolska-Auszubildenden verschaffte sich der Regierende Bürgermeister aus erster Hand einen Einblick in den Stand der Entwicklung. Die überaus positiven Erfahrungen jener Auszubildende, die in den zurückliegenden Monaten erstmalig eine Ausbildungsphase in polnischen Partnerbetrieben absolviert hatten, hinterließen einen nachhaltigen Eindruck. Frau Twardak, Leiterin der Bibliothek am Collegium Polonicum in Slubice und Betreuerin einer Auszubildenden vor Ort, bestätige die ausgesprochen guten Erfahrungen aus Sicht der polnischen Betriebe.
Mit einem Wort des Dankes trug sich der Regierende Bürgermeister zum Abschluss seines Besuches in das Gästebuch des OSZ ein und verwies noch einmal auf die zukunftsträchtigen Perspektiven, die sich den Auszubildenden im Bildungsgang ProPolska bieten.
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