|
Sally Perel zum zweiten Mal am OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung
Bericht von einem Zeitzeugengespräch am 28. Juni 2010
Sally Perel, eigentlich Salomon Perel, wurde am 21. April 1925 in Peine, in der Nähe von Braunschweig, geboren. Er sei, wie er sagt, ein „Volljude“, der in der Zeit des Nationalsozialismus als Hitlerjunge den Zweiten Weltkrieg überlebte und somit einer der wenigen noch lebenden Zeitzeugen ist.
[weiter]
„Damals waren wir Nummern, heute sind wir Menschen”
Frantisek Gil – Gespräch mit einem Zeitzeugen
OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung, 07.05.2010
Am 07.05.2010 fanden sich ca. 50 Schüler/innen zu einem Zeitzeugen-Gespräch mit dem ehemaligen KZ-Insassen Frantisek Gil aus Tschechien zusammen. Gebannt und neugierig waren die Blicke der Schüler/innen, als Herr Gil den Raum betrat. Nachdem alle Platz genommen hatten, eröffnete Herr Dr. Werner Polster (Fachbereichsleiter für Politische Bildung) den Vortrag mit einer kurzen Begrüßung.
... von Philipp Ablaßmaier (DQ 81, Abt. I/III)
[weiter]
Auschwitz Gedenktag
Staatsbesuch des Israelischen Präsidenten Schimon Peres und Zeitzeugengespräch mit Professor Meir Schwarz
Professor Meir Schwarz über die „Nacht, in der die Synagogen brannten“
Anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 fanden zahlreiche Gedenkveranstaltungen, Sonderausstellungen sowie Zeitzeugengespräche in Berlin, Deutschland und der ganzen Welt statt. Schüler/innnen des Beruflichen Gymnasiums am OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung hatten die Gelegenheit, an einem Zeitzeugengespräch in der Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ teilzunehmen. Professor Meir Schwarz, Vorsitzender des Vereins „Synagogues Memorial and Beit Ashkenaz“, berichtete von seinen Erlebnissen und stand uns Rede und Antwort.
... von Tina Walther (Lk Deutsch), Feb. 2010
[weiter]
„Ich war Hitlerjunge Salomon“ Veranstaltung mit Sally Perel
Dienstag, 4. Dezember 2007
Mensa
 Bild: Sally Perel (re.) u. T. Hoernigk (li.)
Zeitzeugengespräch zum 8. Mai 1945 mit Herrn Veroslav Dusek
Ehemaliger Häftling des KZ-Außenlagers Lichterfelde Mittwoch, 7. Mai 2008, 10:00 Theaterraum
|
Bild: V. Dusek (li.) u. Dr. W. Polster (re.)
|
|
Herr Dusek bewarb sich 1940 nach der Besetzung der Tschechoslowakei als Schüler des Gymnasiums von Ostrava/CSR über die Pariser CSR-Gesandschaft um die Aufnahme in die Tschechoslowakische Legion im Krieg gegen Hitler. Sein Brief gelangte in die Hände der Gestapo und er wurde verhaftet.
Nach Gefängnisaufenthalten in Ostrava, Brünn, Salzburg und München wurde er in das KZ Dachau eingeliefert (Häftlingsnummer 23016) und dort der „Strafkompanie“ zugeteilt. Sein Leidens- und Widerstandsweg führte ihn in die Konzentrationslager Neuengamme, erneut Dachau, Natzweiler und Sachsenhausen, von wo er in das KZ-Außenlager Lichterfelde am Teltowkanal/Wismarer Straße überstellt wurde.
|